Rechtsanwalt für Erbrecht

Erbrechtliche Fragestellungen werden zwangsläufig jeden betreffen: Etwa, wenn man selbst etwas erbt, oder wenn es um die Regelung des eigenen Nachlasses geht und z.B. ein Testament verfasst werden soll.

Erbrecht- Rechtsanwälte Dr. Heise & Beume Osnabrück
Erbrecht- Testament. Foto: © nmann77 Fotolia

Erbschaftsplanung durch Testament

Eine gute Erbschaftsplanung ist vorausschauend und rechtzeitig. Hierdurch lassen sich vielfältige Probleme vermeiden. Man kann selbst dafür sorgen, dass das eigene Vermögen später in die „richtigen Hände“ gelangt.

Eine überlegte Planung lässt zudem nach dem Erbfall für die Erben keine Fragen offen und gibt hinreichend Klarheit, was der letzte Wille des Erblassers war. Dabei kommt es im Wesentlichen auf die richtige Wortwahl an, um Klarheit zu schaffen.

Viele kennen zwar Begriffe, die zum Gebiet des Erbrechts gehören:

  • Testament,
  • Erbe,
  • vermachen,
  • Pflichtteil,
  • Erbschein.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. In der Umgangssprache verwendete Begriffe haben rechtlich oft eine ganz andere Bedeutung.

Ist „vermachen“ das Gleiche wie „vererben“ oder etwas ganz anderes? War sich der Erblasser hierüber bei der Abfassung des Testamentes nicht im Klaren, muss das Testament langwierig ausgelegt werden, mitunter mit erheblichen wirtschaftlichen Verlusten.

Möglicherweise ist das aufgesetzte Testament inhaltlich zwar nachvollziehbar, aber es hat nicht die vom Gesetz vorgeschriebene Form. Hier stellt sich die Frage, wie ein wirksames Testament aufzusetzen ist.

Wie in der täglichen Beratungspraxis festzustellen ist, treten immer wieder – letztlich leicht vermeidbare – Fehler auf, die im ungünstigsten Fall dazu führen, dass die gewünschten rechtlichen Folgen nicht eintreten.

Folge ist, dass dann nicht die vom Erblasser, also letztlich Ihnen, gewünschte Rechtsfolge eintritt, sondern stattdessen die vom Gesetz vorgegebene Erbfolge, die eigentlich nicht gewünscht war.

Stellung des Erben

Aber auch, wenn man Erbe wird, entstehen vielfältige Fragen, wie mit dem Erbe umzugehen und was ansonsten zu beachten ist.

Denn mit dem Erbfall tritt der Erbe sofort an die Stelle des Verstorbenen und muss im Einzelfall, möglicherweise ohne einen vollständigen Überblick über die Vermögensverhältnisse zu haben, weitreichende Entscheidungen treffen.

Dabei kann es um ganz alltägliche Fragen wie den Wohnungsmietvertrag des Verstorbenen gehen, aber auch z. B. bei der Unternehmensnachfolge um weitreichende wirtschaftliche Fragen.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Zum Bereich des Erbrechts werden unter dem Stichwort „Bewusste Vorsorge“ auch die Erklärungen gefasst, die Verfügungen im Zusammenhang mit Tod und Sterben treffen:

  • Vorsorgevollmacht,
  • Patientenverfügung,
  • wie auch die Betreuungsverfügung.

Diese Erklärungen bilden zusammen mit dem Testament den rechtlichen Rahmen, um hinreichende Sicherheit und Klarheit zu schaffen.

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