Illegales Autorennen als Mord? – BGH verhandelt das Raserurteil von Berlin

Vor einem knappen Jahr sorgte das „Raserurteil von Berlin“ für einen juristischen Paukenschlag, weil es Neuland betrat. Das Landgericht Berlin, Urteil vom 27.02.2017 – (535 Ks) 251 Js 52/16 (8/16), hatte zwei Autofahrer wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, weil sie sich in der Nacht vom 31.01.2016 auf den 01.02.2016 auf dem Kurfürstendamm in Berlin mit leistungsstarken Fahrzeugen ein illegales Autorennen geliefert hatten und z.T. mit bis zu 170 km/h durch die Innenstadt rasten.
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BGH urteilt über Autoraser

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte sich als Revisionsinstanz mit der Bestrafung von Autorasern zu befassen. Diese hatten bei einem Autorennen im April 2015 in Köln eine Radfahrerin übersehen, die dann im Krankenhaus an den Unfallfolgen verstarb. Das Landgericht Köln hatte die beiden Raser wegen fahrlässiger Tötung jeweils zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt. Der BGH beanstandete nun die Entscheidung des Landgerichts und kam zu dem Ergebnis, dass das Urteil zu milde ist und hier keine Bewährung möglich ist. Als Grund gab der […]
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