Fortbildung im Motorradrecht

Praktische Fortbildung im Motorradrecht

Rechtsanwalt Dr. Heise, der bei uns das Motorradrecht betreut, hat nun eine ganz praktische “Fachfortbildung” absolviert und sich auf einem Verkehrsübungsplatz in Minden einem speziellen Fahrtraining unterzogen. Dabei wurde in einer Kleingruppe auf Auslegermotorrädern unter der Anleitung von Fahrlehrern auf einem abgesteckten Parcours erprobt, welche Schräglage möglich ist, wie ein Motorrad in Schräglage reagiert und wie auch bei plötzlich auftretenden Hindernissen auf der Fahrbahn reagiert werden soll, damit es nicht zu einem Sturz kommt und welche Reserven man im Gefahrenfall noch hat. Die Reserven waren größer als gedacht.

Neben der Verbesserung der Fahrkünste diente das Training damit auch der individuellen Sicherheit im Straßenverkehr. Zugleich können die gewonnenen praktischen Kenntnisse bei Bedarf auch in der theoretischen Bearbeitung von motorradrechtlichen und verkehrsrechtlichen Sachverhalten umgesetzt werden: Denn wir wissen, was wir schreiben.

Rechtsanwaltskanzlei Dr. Heise & Beume

Update zu Schindluder mit der DSGVO

Wie wir bereits berichtet hatten, hatte uns eine gewerbliche Mandantin eine ihr von einer Rechtsanwaltskanzlei zugesandte wettbewerbsrechtliche Abmahnung vorgelegt. In dieser Abmahnung behaupteten die Anwälte, dass sie von einer Mitbewerberin unserer Mandantin bevollmächtigt wären, angebliche Verstöße gegen die DSGVO abzumahnen. Wie sich herausstellte, hat der Mitbewerber unserer Mandantin diese Abmahnanwälte gar nicht beauftragt und auch keine Vollmacht unterschrieben. Wir haben heute von der zuständigen Rechtsanwaltskammer die Mitteilung erhalten, dass sie nunmehr tätig geworden ist und entsprechende berufsrechtliche Schritte prüft. Parallel laufen die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen weiter.

Schindluder mit der DSGVO – Abmahnanwälte spiegeln offenbar Bevollmächtigung vor

Bekanntlich sorgt derzeit die am 25.05.2018 in Kraft getretene Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für erhebliche Unruhe vor allem auch bei Gewerbetreibenden. Eine gewerbliche Mandantin legte uns eine von der Kanzlei SP Wiediger & Partner mbB ihr zugesandte wettbewerbsrechtliche Abmahnung vor, in dem die Anwälte behaupteten, dass sie von einer Mitbewerberin unserer Mandantin bevollmächtigt wären, angebliche Verstöße gegen die DSGVO abzumahnen. Hierfür stellten die Abmahnanwälte 281,30 EUR netto in ihre Vergütungsberechnung und forderten unsere Mandantin zur Beseitigung des angeblichen Verstoßes und zur Zahlung auf. Wie sich herausstellte, hat der Mitbewerber unserer Mandantin diese Abmahnanwälte gar nicht beauftragt und auch keine Vollmacht unterschrieben.