Arbeitsrecht für Arbeitnehmer

Arbeitsrecht für Arbeitnehmer

Für einen Arbeitnehmer gibt es rund um das Arbeitsverhältnis eine Vielzahl von Fragen.

Dies beginnt damit, ob ein vorgelegter Arbeitsvertrag so abgeschlossen werden soll oder ob er Risiken beinhaltet. Im laufenden Arbeitsverhältnis läuft nicht immer alles wunschgemäß und reibungslos. Die Problemstellungen sind vielfältig: Überstunden sollen gemacht werden, man soll eine andere Arbeit erledigen als zuvor oder an einem anderen Ort arbeiten als bisher. Oder man hat eine Abmahnung bekommen oder gar eine Kündigung. Weitere in der Praxis häufiger auftretende Probleme sind, dass der Arbeitgeber den Lohn nicht rechtzeitig oder vollständig zahlt, um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen. Im schlimmsten Fall droht einem Arbeitgeber die Insolvenz, so dass zu klären ist, wie sich ein Arbeitnehmer dann am besten zu verhalten hat.

Mitunter wollen sich Arbeitnehmer aber auch beruflich verbessern oder umorientieren, so dass sich die Frage stellt, wie der Jobwechsel gestaltet werden kann und ob man ggf. vorzeitig aus dem alten Arbeitsverhältnis herauskommt und wie man sich dabei am geschicktesten verhält.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • spezialisiere Fachanwälte

  • langjährige Erfahrung

  • Kostentransparenz

Ihre Ansprechpartner sind:

Rechtsanwalt Stephan Beume

Rechtsanwalt Dr. Volker Heise

Gestaltung von Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen, Musterformularen

Haben Sie eine Kündigung erhalten?

Ist Ihnen gekündigt worden, melden Sie sich umgehend bei uns. Wenn das Kündigungsschutzgesetz eingreift, haben Sie nur drei Wochen ab Zugang der Kündigung Zeit, Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht zu erheben.

  • Wir prüfen, ob die Kündigung wirksam ist oder Möglichkeiten bestehen, diese anzugreifen.
  • Wir kämpfen für den Erhalt Ihres Arbeitsplatzes oder verhandeln für Sie eine Abfindung, ein gutes Zeugnis etc.
  • Wir vertreten Sie vor allen Arbeitsgerichten im ganzen Bundesgebiet.

Wurde Ihnen ein Aufhebungsvertrag vorgelegt?

Um einen Arbeitsgerichtsprozess zu umgehen, wird in der Praxis häufig dem Mitarbeiter statt einer Kündigung ein Aufhebungsvertrag angeboten.

Hier gilt es jedoch einiges zu beachten: Zunächst ist niemand gezwungen, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, und schon garnicht sofort, auch wenn ein entsprechender Druck aufgebaut werden sollte.

Gerne überprüfen wir auch kurzfristig ein Ihnen vorgelegtes Angebot auf Abschluss eines Aufhebungsvertrags und teilen Ihnen dazu unsere Einschätzung mit.

Denn bei einem Aufhebungsvertrag geht ein Arbeitnehmer ein erhebliches Risiko ein, das er unbedingt vermeiden sollte: Wenn ein Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag unterschreibt, droht regelmäßig eine Sperrfrist bei dem Bezug des Arbeitslosengeldes.

Daher sollte ein vorgelegtes Angebot auf Abschluss eines Aufhebungsvertrags  unbedingt auch im Sinne des Arbeitnehmers gestaltet werden, um eine drohende Sperrfrist bei der Agentur für Arbeit zu vermeiden.

Sprechen Sie uns dazu gerne an!

Prüfung Ihres Arbeitsvertrages

Die beste Verhandlungsposition gegenüber Ihrem Arbeitgeber haben Sie beim Abschluss des Arbeitsvertrages. Unterschreiben Sie nicht „blind“ jeden Arbeitsvertrag, der Ihnen vorgelegt wird.

Wir prüfen für Sie – möglichst vor Abschluss – den Arbeitsvertrag und beraten Sie, welche Rechte und Pflichten für Sie hieraus entstehen und welche Positionen Sie nachverhandeln sollten.

Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Anliegen.

Ur­tei­le, Ge­setz­ge­bung, Ar­beit & So­zia­les

Aus dem Arbeitsrecht

Foto: © Oliver Boehmer - bluedesign®

Arbeitgeber sind zur Arbeitszeiterfassung verpflichtet

In einer aktuellen Entscheidung (Urteil vom 14.05.2019 in der Rechtssache C-55/18, Federación de Servisiones Obreras (CCOO) / Deutsche Bank SAE) hat der Europäische Gerichtshof mit Sitz in Luxemburg (EuGH) ausgeurteilt, dass die Arbeitgeber in der Europäischen Union (EU) verpflichtet sind, in Zukunft…

Bundesarbeitsgericht schränkt den Verfall von Resturlaub ein

Arbeitgeber müssen Arbeitnehmer nun auffordern, noch vorhandenen Resturlaub zu nehmen, und dabei darauf hinweisen, dass der Resturlaub andernfalls verfällt. Damit hat das Bundesarbeitsgericht den Arbeitgebern eine weitgehende Pflicht auferlegt.

Paukenschlag: EuGH stärkt Rechte von Arbeitnehmern in kirchlichen Einrichtungen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat eine richtungsweisende Entscheidung (Rechtssache C-68/17, Urteil vom 11.09.2018) zum deutschen kirchlichen Arbeitsrecht getroffen. Bislang haben die verfassten Kirchen in Deutschland im Rahmen des Arbeitsrechts einen gewissen Sonderstatus und genießen z.B. in Fragen des Kündigungsschutzes Sonderrechte. Es gibt bislang im kirchlichen Arbeitsrecht sowohl für die evangelische als auch die katholische Kirche eigenständige arbeitsrechtliche Regelungen, die sich z.T. deutlich von dem übrigen Arbeitsrecht unterscheiden.

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Wir sind die etwas anders arbeitende Fachanwaltskanzlei in und für Osnabrück: Erfahren, durchsetzungsstark und praxisnah.

Für Probleme und Lösungen aus Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Datenschutz.

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