Fortbildung im Motorradrecht

Praktische Fortbildung im Motorradrecht

Rechtsanwalt Dr. Heise, der bei uns das Motorradrecht betreut, hat nun eine ganz praktische "Fachfortbildung" absolviert und sich auf einem Verkehrsübungsplatz in Minden einem speziellen Fahrtraining unterzogen. Dabei wurde in einer Kleingruppe auf Auslegermotorrädern unter der Anleitung von Fahrlehrern auf einem abgesteckten Parcours erprobt, welche Schräglage möglich ist, wie ein Motorrad in Schräglage reagiert und wie auch bei plötzlich auftretenden Hindernissen auf der Fahrbahn reagiert werden soll, damit es nicht zu einem Sturz kommt und welche Reserven man im Gefahrenfall noch hat. Die Reserven waren größer als gedacht. Neben der Verbesserung der Fahrkünste diente das Training damit auch der individuellen Sicherheit im Straßenverkehr. Zugleich können die gewonnenen praktischen Kenntnisse bei Bedarf auch in der theoretischen Bearbeitung von motorradrechtlichen und verkehrsrechtlichen Sachverhalten umgesetzt werden: Denn wir wissen, was wir schreiben.
Strafrecht- Strafverteidigung | Rechtsanwaltskanzlei Dr. Heise & Beume Osnabrück

Wer mit Absicht Metallkrampen und Nägel auf die Straße wirft, kann sich strafbar machen

In unserer anwaltlichen Praxis werden wir ab und an mit Sachverhalten konfrontiert, die einen die Stirn runzeln lassen über so viel Kaltschnäuzigkeit. Ein Mandant hat uns darüber informiert, dass auf der Strecke von Bissendorf nach Borgloh über Holte von einem oder mehreren unbekannten Tätern offenbar gezielt Nägel bzw. Metallkrampen auf der Fahrbahn verstreut worden sind. Berichtet wurde uns auch über Schlauchteile (Gartenschlauch o.ä.) im Fahrbahnbereich. Zugleich liegen uns von anderen Verkehrsteilnehmern Hinweise darüber vor, dass diese durch die Fremdkörper auf […]
Ordnungswidrigkeit- Fahrverbot droht - Rechtsanwaltskanzlei Dr. Heise & Beume

Falschbezichtigung im Bußgeldverfahren – strafbar?

Wer im Straßenverkehr zu schnell gefahren ist oder eine rote Ampel missachtet hat, bekommt über kurz oder lang von der Bußgeldbehörde Post. Zunächst verschickt die Behörde im Bußgeldverfahren den so genannten Anhörungsbogen, in dem der Vorwurf beschrieben und meist ein Foto des angeblichen Verstoßes beigefügt wird. In dem Anhörungsbogen wird der Angeschriebene aufgefordert mitzuteilen, wer das betreffende Fahrzeug konkret gefahren hat. Da nach deutschem Recht niemand verpflichtet ist, sich selbst zu belasten, ist es in der Regel unschädlich, wenn der Bogen […]